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Mouches volantes – Entstehung und Behandlung

Mouches volantes (deutsch: fliegende Mücken), auch als Glaskörpertrübung bezeichnet, sind kleine dunkle oder durchsichtige Punkte, Flecken oder Fäden im Gesichtsfeld, die in Richtung der Augenbewegung pendelartig durchs Sichtfeld wandern. Sie fallen besonders dann auf, wenn man auf helle Flächen schaut, wie zum Beispiel eine weiße Tapete, oder blauen Himmel.

Augenprobleme

Entstehung und Ursachen

Es handelt sich um eine Zersetzung im Glaskörper des Auges, wobei sich in der Glaskörpersubstanz gelöstes Gewebe zu kleinen Fäden und Klumpen verbindet. Als Ursachen kommen Alterserscheinungen, Krankheiten, Fehlernährung oder Stress in Betracht.

Mouches volantes treten bei fast jedem irgendwann einmal auf, so auch bei mir. Häufiger erscheinen sie bei stark kurzsichtigen Menschen. Es handelt sich um ein zwar lästiges, aber harmloses Phänomen. Inwieweit es krankhaft ist, kann von der Schwere, Art und Ort abhängen, aber auch vom persönlichen Empfinden der Beeinträchtigung. Manchmal verschwindet die Erscheinung spontan wieder.

Eine plötzliche Häufung der Mouches volantes kann jedoch auf eine Glaskörperabhebung oder eine Blutung deuten, und sollte unbedingt ärztlich untersucht werden.

Behandlung

Als Behandlungen werden erforscht: operative Entfernungen von Teilen des Glaskörpers (Vitrektomie) oder Laserbehandlungen (Laser-Vitreolyse). Auf Stoffwechselebene gibt es das Vorgehen, die Glaskörperklarheit durch Gabe von L-Lysin, Vitamin C, Procyanidinen oder Citrus-Flavonoiden zu verbessern.

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